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Bio-Drinks bei unseren östlichen Nachbarn

Sie sind ein Genießer und wissen, was gut ist, und Sie erkennen, dass das gute Leben nicht selbstverständlich zu Ihnen kommt. Bio ist die Grundzutat für Ihr Handeln und Denken, und vor allem ist es die perfekte Würze. Sie wollen nicht den Massenkonsum, sondern den optimalen Genuss in einem besonderen Moment.

Spree Gin – Flüssige Liebeserklärung an Berlin

Jede Geschichte hat einen Anfang, und so auch die von Spree Gin. Es begann in den 1960er Jahren und obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, hatte es zunächst nichts mit Gin zu tun. Tatsächlich stellte der Vater von Gabriel Grote zu dieser Zeit in kleinem Maßstab besonders schmackhafte Kräuterbitter her. „Er hatte vor, die Produktion zu erweitern, aber leider ist er zu früh verstorben“, sagt Gabriel.

Grund genug für ihn und seinen Geschäftspartner Henning Birkenhake, im Jahr 2010 eine Fabrik in Erinnerung an seinen Vater im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg zu errichten. Der Kräuterbitter seines Vaters war das erste Produkt. Aber da beide Männer auch Gin-Liebhaber sind, wurde schnell klar, dass ein eigener Gin benötigt wird. „Aber einer mit regionalem Bezug“, sagt Henning. Nach langem Nachdenken darüber, was typisch für Berlin ist und welches Gewächs zur Stadt gehört, kamen sie auf die Spree und die Spreewaldgurke.

Spree Gin verbindet die feinen Aromen von Lavendelblüten, Orangenschalen und Süßholzwurzel mit den Spreewaldgurken, die vom Gut Pretschen stammen und das Demeter-Siegel (Qualitätszeichen für biologisch-dynamische Landwirtschaft und Lebensmittel) tragen. Dieses Gurkenmazerat, das von Hand gezogen wird, verleiht dem Spree Gin seinen frischen Geschmack. Berlins erster Bio-Gin wird in der ältesten Destillerie Europas sorgfältig und in möglichst kleinen Chargen destilliert.

„Wir sehen Nachhaltigkeit als einen ganzheitlichen Ansatz, der nicht bei der Auswahl unserer Zutaten aufhört.“
- Gabriel Grote

Nørderd – Der Geist des Waldviertels in der Flasche

„Bio, das sind wir!“, klärt David Wais auf, als wir nach über 500 Kilometern Fahrt im österreichischen Waidhofen an der Thaya eintreffen. Er ist einer der beiden Köpfe hinter dem „Waldviertler Bio-Vodka Nørderd“ und betreibt zusammen mit seinem Partner Johann Ackerl Pure Organic Products: einen Großhandel mit Bio-Gemüse und -Getreide im Norden Österreichs, nahe der tschechischen Grenze.

„Für uns stellte sich die Frage, wie wir die großartige Qualität und die köstlichen Aromen des Waldviertels mit der Welt teilen können. Und die Antwort war schnell gefunden: durch Abfüllen.“ Sie arbeiten mit mehr als hundert Bauern zusammen, die den Geschmack des Wodkas mitbestimmen. Die drei Wodkas von Nørderd enthalten nur Zutaten, die auch auf der Flasche aufgeführt sind: Kartoffeln, Roggen und Äpfel. Alles in seiner reinsten Form, genau wie die Rohstoffe, die zu 100 % biologisch, nachhaltig und regional angebaut sind.

„Wir verwenden nur das, was die Natur uns freiwillig gibt. Extensive Landwirtschaft belastet den Boden viel zu sehr und wirkt sich damit negativ auf die Zukunft aus“, sagt David entschlossen. Sie nutzen eine kleine Brennerei im nahegelegenen Weinviertel, wo sie die Rohstoffe – nach den Vorschriften des Bio-Siegels und ohne jegliche Zusätze – in reine, saubere und einzigartige Destillate verwandeln: „Und das macht uns einzigartig.“

„Es ist eine große Kunst, Wodka herzustellen, bei dem man auch das natürliche Ausgangsprodukt schmeckt. Mit Nørderd ist uns dies gelungen.“
- David Wais

Bio-Craft-Bierbrauerei Finne – Vom Hobbykeller zum Schankraum

Vom österreichischen Waidhofen an der Thaya geht es zurück nach Deutschland, ins 900 Kilometer entfernte Münster. Hier steht die Bio-Craft-Bierbrauerei Finne.

„Es gibt mehr als 150 verschiedene Hopfensorten, viele Malzsorten und verschiedene Hefearten. Bier ist letztlich nur ein Sammelbegriff für die fantastische Vielfalt“, erklärt der begeisterte Brauer Florian Böckermann. Zusammen mit seinem Schwager braute er hobbymäßig Bier im Keller seines Hauses, bis eine Reise nach Kanada die beiden auf eine andere Idee brachte.

„Wir waren auf der wunderschönen Insel Vancouver Island, wo uns ein Besuch in einer kleinen, lokalen Brauerei plötzlich die Augen öffnete“, sagt Florian. Als sie nach Hause kamen, verschwendeten sie keine Zeit und gründeten ihre eigene Brauerei. Jetzt, über vier Jahre später, brauen sie und ihr Team unter dem Namen „Finne“ Fass- und Flaschenbiere von höchster Qualität. „Und zwar ausschließlich in Bio-Qualität. Denn das schmeckt man.“

„Ob Bierklassiker, kreative neue Getränke oder saisonale Spezialitäten: Bier kann viel mehr als nur den Durst löschen.“

- Florian Böckermann

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